Jobwechsler aufgepasst!

Auch beim Abgang bleibt ein Eindruck und man weiß nie, wann man sich wieder trifft!

Der erste und auch der letzte Eindruck sind immer entscheidend und vor allem bleibend. Egal ob beim Date, bei einem Bewerbungsgespräch oder eben auch beim Kündigen bzw. Ausscheiden aus einem Unternehmen.
Schlechte Abgänge in Unternehmen sind keine Seltenheit. Scheidende Mitarbeiter sind überfordert, die Personalabteilungen fühlen sich nicht zuständig und der direkte Vorgesetzte lässt seinen Unmut, jemanden neuen suchen zu müssen, am Mitarbeiter aus.
Auch wenn es oft schwer fällt, aber Jobwechsler sind gut beraten einen "sauberen" Abgang hinzulegen, denn alles andere kann sich auf den nächsten Karriereschritt negativ auswirken.

Hier ein paar Tips wie das geht:

Vorsicht mit Krankenstand
Immer mehr Unternehmen lassen Krankenstände von den Sozialversicherungen kontrollieren. Auch wenn Sie einen Arzt finden, der Sie krank schreibt,
feiern Sie nicht in der Öffentlichkeit, sondern halten bis zum letzten Arbeitstag die Fahne oben.

Imagepflege
Ein Ruf ist rasch zerstört und ein schlechter Ruf hängt lange nach. Verhalten Sie sich bis zum Schluss kollegial und bringen Sie sich auch bei Diskussionen noch ein.
Es wird niemand Überstunden erwarten, jedoch ein gewisses Maß an Engagement bleibt gerne in Erinnerung. Und Sie glauben gar nicht, wer wen kennt und wer aller über wen spricht.

Denken Sie an Ihr Dienstzeugnis
Laut Gesetz darf in einem Dienstzeugnis nichts negatives stehen. Jedoch haben Arbeitgeber hier sehr viel Spielraum was Formulierungen betrifft. Dabei geht es oft gar nicht um Ihren Einsatz der letzten Jahre, sondern der letzten Wochen vor Ihrem Ausscheiden. Aus diesem Grund ist die Imagepflege hier ein wegweisend in punkto Dienstzeugnis.

Bedanken Sie sich
Verabschieden Sie sich ruhig mit einer Email an einen großen Adressatenkreis. Jedoch vermeiden Sie dabei über das Unternehmen oder gar einzelne Personen herzuziehen, bedanken Sie sich für die tolle Zusammenarbeit und die Chance aktiv mit gestaltet zu haben. Wer weiß, wen Sie in den nächsten Jahren wieder treffen oder wer ev. Ihren neuer Vorgesetzten kennt.

Vermeiden Sie ein Feedback-Gespräch
Vorgesetzte laden gerne dazu ein um Informationen über andere Personen oder Prozesse im Unternehmen zu erhalten. Da Sie das Unternehmen ja verlassen, erwarten Sie sich meist Kritik. Wenn Sie solch ein Gespräch nicht vermeiden können, lassen Sie sich nicht auf negative Äußerungen ein, sondern betonen Sie die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen, aber übertreiben Sie nicht. Sie können davon ausgehen, dass dieses Gespräch nicht unter 4 Augen bleibt, sobald Sie weg sind.

Regeln Sie Ihren Abgang
Hinterlassen Sie keinen Scherbenhaufen. Übergeben Sie Alles sauber und vollständig und falls es noch keinen Nachfolger gibt, breiten Sie Alles für eine rasche Einschulung vor. Warum? Der Nachfolger kann an Ihrem Ausscheiden nichts dafür.

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